
Es ist ein offenes Geheimniss: Die Politik will mit den medizinischen Versorgungszentren (MVZ) den Krankenhäusern den Weg in die ambulante Medizin ebnen. Erhoffter Nebeneffekt des neuen §95 SGB V ist der Abbau der doppelten "Facharztscheine" und die Etablierung der Integrierten Versorgung unter einem Dach.
Die ersten MVZ sind indes entstanden durch niedergelassene Ärzte, die gar nicht die Zulassungshürden überwinden oder Einweisungsbeukotte fürchten mußten. Jetzt ziehen die Kliniken nach. Prognosen gehen dahin, dass jedes Krankenhaus ein eigenes MVZ eröffnen wird.
Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte bereiten sich auf diese Entwicklung vor indem sie sich verstärkt zusammenschließen zu Ärtzekompetenzzentren, die nicht notwenig MVZ´s sind. Der Vorteil dieser Zusamennschlüsse liegt in der besseren Verhandlungsposition mit den Kassen, Krankenhäusern aber auch ganz originär der Bündlung von Ressorcen und damit der Steigerung der Attraktivität der eigenen Praxen für Patienen.
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